Österreich

Bäckereisoftware für Österreich. RKSV-konform aus Vorarlberg.

Mark.One kommt aus Rankweil in Vorarlberg und ist in Österreich am stärksten vertreten. Kassa, Warenwirtschaft, Backstube, Personal und Büro laufen in einem System, das RKSV, 4,9 % Umsatzsteuer und die Exporte an BMD abdeckt.

Kurz gesagt

Mark.One ist eine Bäckereisoftware aus Österreich mit Sitz in Rankweil (Vorarlberg) und Büro in Wien. Die Kassa signiert Bons nach der RKSV über fiskaly, kennt die 4,9 % Umsatzsteuer auf Brot und Gebäck und erstellt den DEP7-Export automatisch. Buchhaltungsdaten gehen an BMD oder DATEV, Bankkonten verbindet Mark.One über finAPI.

Auf einen Blick

  • Sitz in Rankweil (Vorarlberg), Büro in Wien
  • RKSV-Signatur über fiskaly
  • 4,9 %, 10 % und 20 % USt an der Kassa
  • DEP7-Export automatisch jedes Quartal
  • Exporte an BMD und DATEV
  • Über 200 Bäckereibetriebe in AT, DE und CH

Warum eine Bäckereisoftware aus Österreich?

Eine Bäckereisoftware für Österreich muss die Regeln kennen, die hier an der Theke und im Büro gelten: die Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV), die 4,9 % Umsatzsteuer auf Brot und Gebäck seit 1. Juli 2026, die Exporte an BMD und die Zuschläge aus dem Kollektivvertrag. Mark.One ist in Vorarlberg entstanden, hat den Sitz in Rankweil und ein Büro in Wien und ist in Österreich am stärksten vertreten.

Mark.One begann 2015 als eigene Software für die Familienbäckerei Breuß und wurde 2020 als Unternehmen gegründet. Heute arbeiten über 200 Bäckereibetriebe in Österreich, Deutschland und der Schweiz mit Mark.One, von der Bäckerei mit einer Filiale bis zum Großfilialisten mit 100 Filialen.

Mark.One verbindet Kassa, Warenwirtschaft, Filialbestellung mit Retouren, Backstube, Versand, Personal und Büro in einem System. Jeder Bon an der Kassa landet sofort in Büro, Reports und Buchhaltung. Mark.One läuft in der Cloud: Das Büro arbeitet im Browser, die Kassa auf Windows, Android oder iOS. Bei der Einführung begleitet dich eine feste Ansprechperson von Mark.One vom ersten Gespräch bis einen Monat nach dem Go-live.

Wie erfüllt die Kassa von Mark.One die RKSV?

Die Kassa von Mark.One signiert jeden Bon nach der RKSV über den Fiskalisierungsdienst fiskaly. Startbeleg, Monatsbelege und Jahresbeleg erzeugt fiskaly, die Kassa zeigt sie in der Bonhistorie. Das Datenerfassungsprotokoll exportiert Mark.One automatisch jedes Quartal als DEP7-Export, jeweils am 1. Jänner, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober.

Die Registrierkassenpflicht gilt für jeden Betrieb ab einem Jahresumsatz von 15.000 Euro, wenn die Barumsätze 7.500 Euro im Jahr überschreiten. Als Barzahlung zählen dabei auch Zahlungen mit Bankomat- oder Kreditkarte und eigene Gutscheine der Bäckerei. Jede Registrierkasse braucht einen Manipulationsschutz: Die Signatur verkettet die Barumsätze, der QR-Code am Bon macht sie prüfbar. Einen Beleg muss eine Bäckerei ab dem ersten Barumsatz ausgeben.

Ist die Signatureinheit nicht erreichbar, speichert und druckt die Kassa von Mark.One den Bon trotzdem, mit einem Ausfallhinweis statt des QR-Codes. Diese Bons sammelt die Kassa unter „Offline Bons“ und signiert sie nach; mit „Alle Bons reparieren“ stößt du die Nachsignierung auch selbst an. Wie Filialbetrieb mit mehreren Kassen, Signaturausfall und Prüfung durch das Finanzamt im Detail laufen, steht auf der Seite Registrierkasse für Bäckereien in Österreich.

Quellen, Stand Oktober 2026: Registrierkassenpflicht im Unternehmensserviceportal, § 131b Bundesabgabenordnung und Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV).

Welche Umsatzsteuer gilt an der Kassa einer Bäckerei?

An der Kassa einer österreichischen Bäckerei gelten drei Sätze: 4,9 % für Brot und Gebäck, das unter die KN-Unterposition 1905 90 30 fällt (seit 1. Juli 2026), 10 % für die übrigen Lebensmittel und für Restaurantumsätze im Bäckerei-Café und 20 % als Normalsteuersatz. Welcher Satz für ein Gebäck gilt, entscheidet seine Zusammensetzung, nicht sein Name.

Steuersatz Typische Fälle in der Bäckerei (Beispiele des BMF) Rechtsgrundlage
4,9 % Lieferung von Brot und Gebäck ohne Zusatz von Honig, Eiern, Käse oder Früchten und mit höchstens 5 % Zucker und 5 % Fett in der Trockenmasse, etwa Semmeln, Mohnflesserl oder Salzstangerl; außerdem Milch, Butter, Eier und Weizenmehl § 10 Abs. 1a UStG mit Anlage 3
10 % Gebäck über diesen Grenzen (zum Beispiel Laugengebäck mit 11 % Fett), Mürbe Kipferl, Plunder- und Blätterteiggebäck, Wurst- und Buttersemmeln, Kakaogetränke; Restaurantumsätze im Bäckerei-Café § 10 Abs. 2 UStG
20 % Normalsteuersatz, zum Beispiel für Milch und Milcherzeugnisse mit Zusatz von Kaffee, Tee oder Mate § 10 Abs. 1 UStG

Begünstigt ist nur eine Lieferung, die ausschließlich begünstigte Waren betrifft. Eine Wurstsemmel oder ein Buttersemmerl bleibt deshalb bei 10 %, auch wenn Semmel und Butter allein 4,9 % hätten. Kauft die Kundin Semmel und Wurst getrennt, gilt für die Semmel 4,9 % und für die Wurst 10 %.

Im Bäckerei-Café kommt es auf die Leistung an. Restaurantumsätze, also Verzehr vor Ort mit unterstützender Dienstleistung wie Service am Tisch, bleiben bei 10 %. Bestellt und bezahlt die Kundin an der Theke und isst ohne weitere Leistung vor Ort, geht das Finanzministerium von einer Lieferung mit 4,9 % aus; ein Stehtisch allein macht noch keinen Restaurantumsatz. Auch das bloße Aufschneiden von Brot ist keine Restaurantdienstleistung.

So bildet die Kassa von Mark.One die Sätze ab

Die Kassa von Mark.One führt den Steuersatz je Artikel, inklusive 4,9 %. Mit der „Hier oder Mitnehmen Abfrage“ fragt sie beim Bezahlen, ob im Haus gegessen wird. Ist an der Kassa die „Inhouse Verzehr Steuersatz Automatik“ aktiv, bucht Mark.One 4,9-%-Artikel beim Verzehr im Haus mit 10 %; die Automatik lässt sich je Kassa ausschalten. Artikel, die nie im Haus verzehrt werden, sperrst du mit „Kein Inhouse Verzehr“.

Mit der Einstellung „Inhouse Verzehr Nettopreise konstant lassen“ rechnet Mark.One den Bruttopreis eines 4,9-%-Artikels beim Verzehr im Haus hoch, damit der Nettoerlös gleich bleibt: Aus 5,00 Euro werden bei 10 % im Haus 5,24 Euro. Welche Verkäufe in deinem Bäckerei-Café Restaurantumsätze sind, klärst du mit deiner Steuerberatung.

Den Nachweis für den Satz von 4,9 % führt die Bäckerei selbst. Laut Finanzministerium umfasst er bei Brot und Gebäck typischerweise Rezeptur und Rechenweg für Fett- und Zuckergehalt, aufzubewahren für mindestens sieben Jahre. In Mark.One liegen Rezepte, Rohstoffe und die daraus berechneten Nährwerte je Artikel an einer Stelle. Nährwertangaben dienen laut BMF nur zur Orientierung; entscheidend ist die Zusammensetzung der Ware.

Quellen, Stand Oktober 2026: Neuer Umsatzsteuersatz von 4,9 Prozent (USP), Fachinformation des BMF zur Umsatzsteuersenkung auf ausgewählte Nahrungsmittel, Anlage 3 zum Umsatzsteuergesetz und Steuersätze der Umsatzsteuer (USP).

Buchhaltung, Lohnverrechnung und Banking in Österreich

Mark.One übergibt Buchhaltungsdaten an BMD und DATEV, die erfassten Arbeitszeiten als BMD-Stempeldaten oder für DATEV Lohn, und verbindet Bankkonten in Österreich über finAPI. Die Exporte laufen als Automatisierung: Ausgangsrechnungen, Kassabuch und Konten kommen ohne Abtippen bei deiner Steuerberatung an.

Die Zeiterfassung von Mark.One rechnet Soll- und Ist-Stunden, Überstunden, Pausen sowie Nacht-, Früh-, Sonn- und Feiertagsstunden nach den hinterlegten Kollektivverträgen; Urlaub, Krankenstand und Zeitausgleich fließen mit ein. Gestempelt wird an der Kassa, in der Works-App oder in der Team-App. Für die Lohnverrechnung sind auf der Seite Schnittstellen und REST-API außerdem RZL und DATEV gelistet. Wie Dienstplan und Stempeln zusammenspielen, steht auf der Seite Dienstplan und Zeiterfassung.

Mit dem Modul Banking holt Mark.One die Umsätze deiner Bankkonten über finAPI ab, für Konten in Österreich und Deutschland. Mark.One gleicht Zahlungseingänge mit offenen Rechnungen ab, verschickt Mahnungen in mehreren Mahnstufen und exportiert Lastschriften als SEPA-Datei. Kosten verteilt das Banking auf die Filialen, so siehst du, welche Filiale Cashflow bringt; mehr dazu im Bereich Banking.

Für die Meldung an Statistik Austria gibt es in Mark.One eine Automatisierung, die die Daten als Excel-Datei aufbereitet.

Worauf solltest du beim Kassensystem-Vergleich in Österreich achten?

Wer in Österreich Kassensysteme für eine Bäckerei vergleicht, prüft zuerst die Pflichten und dann den Alltag: RKSV-Signatur mit DEP-Export, die Sätze 4,9 %, 10 % und 20 % samt Verzehr im Haus, das Verhalten bei einem Signaturausfall, die Filialbestellung an der Kassa und den Weg der Daten in Buchhaltung und Lohnverrechnung.

Frage im VergleichWarum sie in der Bäckerei zähltSo macht es Mark.One
Signiert die Kassa nach der RKSV? Pflicht ab den Umsatzgrenzen, QR-Code auf jedem Bon Signatur über fiskaly, DEP7-Export jedes Quartal
Kennt die Kassa 4,9 % und den Verzehr im Haus? Brot 4,9 %, Restaurantumsatz 10 % Satz je Artikel, „Hier oder Mitnehmen Abfrage“, Im-Haus-Automatik je Kassa
Was passiert bei einem Signaturausfall? Barumsätze sind auch dann zu erfassen Bon wird gedruckt und über „Offline Bons“ nachsigniert
Bestellt die Filiale direkt an der Kassa? Filialbestellung ohne Zettel und Telefon Serienbestellung an der Kassa, Mengenvorschläge vom Autopilot
Wohin gehen die Daten? Buchhaltung und Lohnverrechnung BMD, DATEV, BMD-Stempeldaten, DATEV Lohn

Alle Funktionen der Kassa beschreibt die Seite Kassensystem für Bäckereien.

Zusammenspiel mit den Modulen von Mark.One

Alle Module von Mark.One arbeiten mit denselben Daten, deshalb braucht es zwischen Kassa, Backstube und Büro keine Exporte:

Mark.One ist auch in Deutschland und der Schweiz im Einsatz. Was dort gilt, steht auf den Seiten Bäckereisoftware für Deutschland und Bäckerei-Software für die Schweiz.

Diese Seite fasst die Rechtslage mit Stand Oktober 2026 zusammen und ersetzt keine Beratung durch deine Steuerberaterin oder deinen Steuerberater.

Häufige Fragen zu Mark.One in Österreich

Woher kommt die Bäckereisoftware Mark.One?

Mark.One kommt aus Österreich: Der Sitz ist in Rankweil in Vorarlberg, ein weiteres Büro ist in Wien. Entstanden ist Mark.One aus einer eigenen Software für die Familienbäckerei Breuß; heute arbeiten über 200 Bäckereibetriebe in Österreich, Deutschland und der Schweiz damit. Mehr über das Team steht auf der Seite Über uns.

Welches Gebäck fällt in Österreich unter 4,9 % Umsatzsteuer?

Seit 1. Juli 2026 gilt 4,9 % für Brot und Gebäck der KN-Unterposition 1905 90 30: ohne Zusatz von Honig, Eiern, Käse oder Früchten und mit höchstens 5 % Zucker und 5 % Fett in der Trockenmasse, etwa Semmeln, Mohnflesserl oder Salzstangerl. Plunder- und Blätterteiggebäck, Mürbe Kipferl und belegte Semmeln bleiben bei 10 % (Stand Oktober 2026). Die Kassa von Mark.One führt den Satz je Artikel; die Einordnung deiner Rezepturen klärst du mit deiner Steuerberatung.

Gilt im Bäckerei-Café in Österreich 4,9 % oder 10 % Umsatzsteuer?

Restaurantumsätze mit unterstützender Dienstleistung wie Service am Tisch bleiben bei 10 %. Kauft die Kundin an der Theke und isst ohne weitere Leistung vor Ort, geht das Finanzministerium von einer Lieferung mit 4,9 % aus; ein Stehtisch allein ändert daran nichts (Stand Oktober 2026). Die Kassa von Mark.One fragt mit der „Hier oder Mitnehmen Abfrage“ nach und bucht 4,9-%-Artikel im Haus auf Wunsch automatisch mit 10 %.

Exportiert Mark.One an BMD?

Ja. Mark.One übergibt Buchhaltungsdaten an BMD und exportiert die erfassten Arbeitszeiten als BMD-Stempeldaten; daneben gibt es Exporte für DATEV und DATEV Lohn. Die Exporte laufen als Automatisierung. Alle Anbindungen stehen auf der Seite Schnittstellen und REST-API.

Funktioniert das Banking von Mark.One mit österreichischen Bankkonten?

Ja. Das Modul Banking von Mark.One verbindet Bankkonten in Österreich und Deutschland über den Dienst finAPI. Mark.One zeigt alle Konten in einer Übersicht, gleicht Zahlungseingänge mit offenen Rechnungen ab und verteilt Kosten auf die Filialen. Mehr dazu im Bereich Banking.

Worauf achte ich beim Kassensystem-Vergleich für eine Bäckerei in Österreich?

Prüfe zuerst die Pflichten: Signatur nach der RKSV, DEP-Export, die Steuersätze 4,9 %, 10 % und 20 % und das Verhalten bei einem Ausfall der Signatureinheit. Danach zählt der Alltag, also Filialbestellung und Retouren an der Kassa und der Export an BMD. Wie Mark.One das löst, steht auf der Seite Kassensystem für Bäckereien.

Zuletzt aktualisiert:

Bereit für die Bäckereisoftware der Zukunft?

In einer persönlichen Vorstellung zeigen wir dir Mark.One mit den Abläufen deiner eigenen Bäckerei.