Filialbestellung

Filialbestellung und Retouren: weniger Überproduktion, weniger leere Regale.

In Mark.One bestellen Filialen direkt an der Kasse, der Autopilot rechnet Mengen aus Verkäufen und Retouren, und die Retouren jeder Filiale berechnet Mark.One automatisch. Die Backstube plant mit genau diesen Bestellungen.

Kurz gesagt

Mark.One Filialbestellung verbindet Bestellung, Verkauf und Retoure jeder Filiale einer Bäckerei. Filialen ändern ihre Serienbestellung an der Kasse, der Autopilot schlägt je Artikel Mengen aus Verkäufen und Retouren vor, und Mark.One berechnet die Filialretouren automatisch. So bestellen Filialen näher am tatsächlichen Bedarf, und die Backstube plant mit verlässlichen Mengen.

Auf einen Blick

  • Filialbestellung als Serienbestellung, änderbar an der Kasse
  • Autopilot je Artikel einschaltbar
  • Filialretouren automatisch je Filiale, Tag und Artikel
  • Autopilot Dashboard mit Abdeckung und Treffsicherheit
  • Bestellungen fließen direkt in Produktionsplan und Mischplan

Warum ist die Filialbestellung in Bäckereien so schwierig?

Die Filialbestellung ist schwierig, weil jede Filiale am Vortag schätzen muss, was sie morgen verkauft. Bestellt sie zu viel, bleiben Retouren und Abschriften; bestellt sie zu wenig, sind die Regale am Nachmittag leer, und Umsatz geht verloren. Mark.One verbindet deshalb Bestellung, Verkauf und Retoure jeder Filiale in einem System, damit die nächste Bestellung auf echten Zahlen beruht.

In vielen Bäckereien schätzt jede Filiale selbst und bestellt per Zettel, Telefon oder Excel-Liste, die Retouren werden am Abend von Hand gezählt. Die Backstube bekommt die Mengen spät und muss sie abtippen. In Mark.One bestellt die Filiale an der Kasse, die Retoure rechnet Mark.One aus Lieferungen und Verkäufen, und die Backstube plant direkt mit diesen Bestellungen.

Wie bestellen Filialen in Mark.One?

In Mark.One ist eine Filialbestellung eine Bestellung, deren Kunde die Filiale ist. Sie hängt an einer Serienbestellung mit Mengen je Wochentag, aus der Mark.One die einzelnen Tagesbestellungen erzeugt; die Filiale ändert nur noch, was vom Üblichen abweicht.

Mengen an der Kasse ändern

An der Kasse öffnet die Filiale ihre Tagesbestellung oder die Serie selbst. Ändert sie die Mengen der Serie, speichert sie mit „Serienbestellung speichern“, und Mark.One aktualisiert die folgenden Bestellungen dieser Serie. Der Retouren-Assistent an der Kasse zeigt dazu den Verkaufsverlauf und schlägt Mengen aus Absatzzahlen und Bestellmengen vor.

Hat eine Serie einen Bestellstopp, zeigt die Kasse von Mark.One der Filiale an, bis wann sie ihre Bestellung noch ändern kann. So weiß das Verkaufsteam, wann die Backstube mit den Mengen rechnet.

Was darf die Filiale ändern?

Je Serie legst du in Mark.One fest, was die Filiale an der Kasse ändern darf. Zur Auswahl stehen „Keine Artikel entfernen“, „Keine Artikel hinzufügen“, „Keine Mengenänderungen“ und „Keine Retoureneingabe“. So bleibt etwa das Grundsortiment einer Filiale fest, während sie die Mengen selbst anpasst.

Bestelltage und Vorlauf je Artikel

Für jeden Artikel legst du in Mark.One fest, an welchen Tagen er bestellbar ist und wie viel Vorlauf er braucht. Braucht eine Torte zum Beispiel zwei Tage Vorlauf, kann die Filiale sie nicht mehr für morgen bestellen, während sie Semmeln und Brot wie gewohnt am Vortag bestellt.

Autopilot: Mengenvorschläge aus Verkäufen und Retouren

Der Autopilot ist die automatische Filialbestellung der Business KI von Mark.One. Er berechnet für jeden Artikel, für den du ihn einschaltest, die Bestellmenge einer Filiale aus ihren Verkäufen und Retouren und trägt sie in die Filialbestellung ein.

Den Autopilot schaltest du je Artikel in der Serienbestellung einer Filiale ein. So kann eine Bäckerei mit wenigen, gut planbaren Artikeln beginnen und weitere dazunehmen, sobald die Ergebnisse passen. Grundlage sind die historischen Tageswerte und die Filialretouren; Spezialtage wie Feiertage oder ein Stadtfest legst du im Einstellungsbereich „Retouren & Autopilot“ fest.

Autopilot Dashboard: Abdeckung und Treffsicherheit

Im Autopilot Dashboard zeigt Mark.One je Filiale die Abdeckung, also den Anteil der Artikel, die der Autopilot steuert, und die Treffsicherheit seiner Vorhersagen. So siehst du, in welchen Filialen der Autopilot schon viel übernimmt und wo noch von Hand bestellt wird. Wie der Autopilot in die KI von Mark.One eingebettet ist, steht auf der Seite Business KI.

Wie berechnet Mark.One die Retouren einer Filiale?

Mark.One berechnet die Filialretouren automatisch je Filiale, Tag und Artikel: Was geliefert wurde, minus das, was verkauft oder von Kunden abgeholt wurde, ergibt die Retoure. Die Liefermengen kommen aus den Filial- und Abholbestellungen, die Verkäufe aus den Bons der Kasse.

Die Filiale muss deshalb am Abend nicht jede Semmel zählen, um eine Retourenzahl zu haben. Wer lieber zählt, stellt eine Filiale in Mark.One auf manuelle Retoureneingabe um; die Filiale erfasst die Retoure dann an der Kasse. Entnahmen, etwa für Bruch, bucht die Kasse über einen Entnahme-Rabatt, und die Reports weisen sie als „Entnommene Stück“ getrennt aus.

Die berechneten Filialretouren sind in Mark.One die Grundlage für den Retourenstand im Dashboard, für den Retouren-Assistenten und für den Autopilot. Jede Retoure verbessert so die nächste Bestellung derselben Filiale.

Warum zeigt Mark.One mehrere Retourenquoten?

Mark.One zeigt mehrere Retourenquoten, weil jede Auswertung eine andere Bezugsgröße hat. Die Quote auf der Rechnung bezieht sich auf den Rechnungswert plus Retourenwert, die Report-Spalte „Retouren %“ auf die bestellte Stückzahl und bei Filialen auf die gelieferte Menge. Abweichungen zwischen Rechnung und Report sind deshalb gewollt und kein Fehler.

Für die Auswertung bietet Mark.One bäckereispezifische Reports mit Retourenauswertungen und Vergleichszeiträumen. Fragen wie „Welche Filiale hatte im Oktober die höchste Retourenquote?“ beantwortet auch Max, der KI-Assistent von Mark.One, direkt im Chat.

Von der Bestellung zur Backstube

Sobald die Filialbestellungen stehen, rechnet Mark.One sie zusammen mit den Kundenbestellungen in Produktionspläne um, vom Artikel über die Teige bis zum Mischplan des Tages. Die Backstube arbeitet also mit genau den Mengen, die Filialen und Kunden bestellt haben.

Die Produktions- und Richtlisten druckt Mark.One per Automatisierung zur eingestellten Zeit, bevor die Bäcker in die Backstube kommen. Tafelplan, Stücklisten und Produktionslager gehören ebenfalls zur digitalen Backstube von Mark.One, und an HB-Technik und WinBack übergibt Mark.One die Produktionsdaten. Mehr dazu steht unter Digitale Backstube.

Retouren bei Wiederverkäufern und auf Rechnungen

Bei Wiederverkäufern und Lieferkunden erfasst Mark.One die Retoure je Bestellposition, und diese Retouren sind die Grundlage der Rechnung. Erfasst wird im Büro, im Versand oder in der Fahrer-App direkt bei der Tour.

Auf der Rechnung weist Mark.One die Summe der Retouren und die Retourenquote aus, damit Wiederverkäufer die Abrechnung nachvollziehen können. Wie aus Bestellungen Lieferscheine und Sammelrechnungen werden, steht auf der Seite Warenwirtschaft für Bäckereien.

Zusammenspiel mit anderen Modulen

Die Filialbestellung von Mark.One funktioniert nur so gut, weil Kasse, Backstube und Büro dieselben Daten nutzen:

Die Filialbestellung funktioniert in Österreich, Deutschland und der Schweiz gleich. Länderspezifisch sind vor allem Kasse und Rechnung; Details stehen auf den Seiten für Österreich, Deutschland und die Schweiz.

Häufige Fragen zu Filialbestellung und Retouren

Gilt eine Mengenänderung an der Kasse nur für einen Tag oder für die ganze Serie?

Das entscheidet die Filiale an der Kasse von Mark.One: Ändert sie die Tagesbestellung, gilt die Änderung nur für diesen Tag, und spätere Serienläufe überschreiben sie nicht. Wechselt sie in die Serienbestellung und speichert mit „Serienbestellung speichern“, gilt die neue Menge für die folgenden Bestellungen dieser Serie. Was die Filiale überhaupt ändern darf, legst du je Serie im Büro fest.

Wie lange im Voraus müssen Filialen in Mark.One bestellen?

Das legst du in Mark.One je Artikel fest: Für jeden Artikel bestimmst du, an welchen Tagen er bestellbar ist und wie viel Vorlauf er braucht. Hat eine Serie zusätzlich einen Bestellstopp, zeigt die Kasse der Filiale an, bis wann sie ihre Bestellung noch ändern kann.

Was macht der Retouren-Assistent an der Kasse von Mark.One?

Der Retouren-Assistent von Mark.One zeigt der Filiale beim Bestellen den Verkaufsverlauf der vergangenen Wochen und schlägt Mengen aus Absatzzahlen und Bestellmengen vor. Die Filiale übernimmt einzelne Vorschläge oder alle auf einmal. Wer die Mengen automatisch berechnen und eintragen lassen will, schaltet je Artikel den Autopilot der Business KI ein.

Wie berechnet Mark.One die Retouren einer Filiale?

Mark.One berechnet die Filialretouren automatisch je Filiale, Tag und Artikel: geliefert minus verkauft und abgeholt, nie unter null. Die Liefermengen kommen aus Filial- und Abholbestellungen, die Verkäufe aus den Bons der Kasse. Wer lieber zählt, stellt eine Filiale auf manuelle Retoureneingabe um.

Wie erfasst eine Filiale Bruch und Entnahmen in Mark.One?

Bruch und andere Entnahmen bucht die Filiale an der Kasse von Mark.One über einen Entnahme-Rabatt. Die Reports weisen diese Mengen als „Entnommene Stück“ getrennt von den Verkäufen aus, sodass Abschriften in den Auswertungen sichtbar bleiben.

Warum zeigt Mark.One unterschiedliche Retourenquoten?

Mark.One zeigt mehrere Retourenquoten, weil jede Auswertung eine andere Bezugsgröße hat. Die Quote auf der Rechnung bezieht sich auf den Rechnungswert plus Retourenwert, die Report-Spalte „Retouren %“ auf die bestellte Stückzahl und bei Filialen auf die gelieferte Menge. Abweichungen zwischen Rechnung und Report sind deshalb gewollt und kein Fehler.

Wie rechnet Mark.One Retouren von Wiederverkäufern ab?

Bei Wiederverkäufern und Lieferkunden erfasst Mark.One die Retoure je Bestellposition, im Büro, im Versand oder in der Fahrer-App. Diese Retouren sind die Grundlage der Rechnung, auf der Mark.One Retourensumme und Retourenquote ausweist. Wie Rechnungen und Sammelrechnungen entstehen, steht auf der Seite Warenwirtschaft für Bäckereien.

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