Kassensystem

Kassensystem für Bäckereien und Filialen.

Die Kasse von Mark.One ist für die Theke einer Bäckerei gebaut: schnell im Stoßgeschäft, rechtssicher in Österreich und Deutschland und direkt verbunden mit Filialbestellung, Backstube und Büro.

Kurz gesagt

Mark.One Kassensystem ist die Kasse für Bäckereien und Konditoreien mit Filialen in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Sie kassiert per PLU, Barcode oder Waage, nimmt Vorbestellungen und Filialbestellungen auf, verwaltet Gutscheine und Treuepässe und signiert Bons über fiskaly nach RKSV oder KassenSichV. Jeder Bon landet sofort in Büro, Reports und Buchhaltung.

Auf einen Blick

  • RKSV (AT) und TSE nach KassenSichV (DE) über fiskaly
  • Läuft auf Windows, Android (auch Sunmi) und iOS
  • Kartenterminals über ZVT, hobex und Worldline
  • Waagen von Mettler Toledo und GRAM an Android-Kassen
  • Im Einsatz in Österreich, Deutschland und der Schweiz

Was muss ein Kassensystem für Bäckereien können?

Ein Kassensystem für Bäckereien muss im Stoßgeschäft am Morgen schnell sein, Verzehr im Haus und zum Mitnehmen sauber trennen, Vorbestellungen und Filialbestellungen kennen und jeden Bon rechtssicher signieren. Die Kasse von Mark.One deckt das in einer Software ab, die zugleich Büro, Backstube, Versand und Personal verbindet.

In vielen Bäckereien ist die Kasse eine Insel: Umsätze kommen per Export ins Büro, die Filialbestellung per Zettel oder Telefon in die Backstube, Gutscheine stehen in einer eigenen Liste. Bei Mark.One ist die Kasse Teil desselben Systems. Jeder Bon landet sofort in Büro, Reports und Buchhaltung, und die Verkäufe jeder Filiale fließen in die Mengenvorschläge für ihre nächste Bestellung.

Wie kassiert die Filiale im Stoßgeschäft?

Im Stoßgeschäft kassiert die Filiale mit Mark.One über kurze Wege: Artikel kommen per Warengruppe, Suche, PLU-Nummer, Barcode oder direkt von der Waage auf den Bon. Menge, Gewicht, Preis und Notiz lassen sich je Bonzeile ändern, Minusbuchungen sind möglich.

Für die typischen Situationen an der Bäckereitheke hat die Kasse von Mark.One feste Abläufe:

  • Bon parken: Überlegt eine Kundin noch, parkt die Verkäuferin den Bon und bedient inzwischen die nächste Person in der Schlange.
  • Tische im Bäckerei-Café: Bons lassen sich auf Tische legen und mit wenigen Klicks umsetzen.
  • Bon wird Bestellung: Bestellt jemand an der Theke eine Torte für Samstag, wandelt die Kasse den Bon in eine Bestellung um.
  • Bezahlen: bar, mit Karte, mit Gutschein oder aufgeteilt auf mehrere Zahlungsarten; Trinkgeld erfasst die Kasse mit.

In der Bonhistorie der Kasse von Mark.One druckt das Team Bons nach, storniert sie, ändert die Zahlungsart oder öffnet einen Bon wieder. Allergene und Nährwerte zeigt die Kasse auf Wunsch am Kundenbildschirm an oder druckt sie als Bon, wenn eine Kundin an der Theke danach fragt.

Self-Checkout für Filialen mit viel Andrang

Mark.One lässt sich auch als Self-Checkout-Kasse einrichten. Kundinnen und Kunden wählen Artikel über Kategorien, Suche oder Scanner, sehen ihren Warenkorb unter „Meine Bestellung“ und bezahlen mit den Zahlungsarten, die du freigibst. Tippt jemand auf „Hilfe“, schickt die Self-Checkout-Kasse eine Nachricht an die anderen Kassen der Filiale.

Wie trennt die Kasse Verzehr im Haus und zum Mitnehmen?

Die Kasse von Mark.One unterscheidet je Bonzeile zwischen „ToGo“ und „Inhouse Verzehr“, und diese Auswahl bestimmt Preisliste und Steuersatz. Mit der Einstellung „Hier oder Mitnehmen Abfrage“ fragt die Kasse beim Bezahlen „Hier essen oder mitnehmen?“ und schließt den Bon erst nach der Antwort ab, weil die Antwort den Steuersatz bestimmt.

Für Österreich kennt Mark.One den Steuersatz von 4,9 %. Gilt beim Verzehr im Haus ein anderer Steuersatz als beim Mitnehmen, sorgt die Einstellung „Inhouse Verzehr Nettopreise konstant lassen“ dafür, dass der Nettoerlös gleich bleibt, egal wie die Kundin bestellt. Welcher Satz im Bäckerei-Café gilt, erklärt die Seite Bäckereisoftware für Österreich.

Welcher Steuersatz für welchen Artikel gilt, ist eine steuerliche Frage und hängt vom Land ab. Mark.One bucht die Sätze, die du je Artikel und Preisliste hinterlegst; die Regeln je Land stehen auf den Seiten Bäckereisoftware für Österreich und Bäckereisoftware für Deutschland. Diese Seite ersetzt keine Beratung durch deine Steuerberaterin oder deinen Steuerberater.

Vorbestellungen und Filialbestellung direkt an der Kasse

Die Kasse von Mark.One nimmt Kundenbestellungen auf und bearbeitet die Bestellung der eigenen Filiale. Vorbestellungen aus der Filiale, aus dem Webshop und aus dem Büro landen in derselben Bestellliste, mit der auch die Backstube plant.

Die Filialbestellung hängt in Mark.One an einer Serienbestellung. An der Kasse ändert die Filiale die Mengen ihrer Serie und speichert sie mit „Serienbestellung speichern“; Retouren erfasst sie ebenfalls an der Kasse. Was eine Filiale ändern darf, legst du je Serie im Büro fest. Wie das im Detail funktioniert und wie der Autopilot Mengen vorschlägt, steht auf der Seite Filialbestellung und Retouren.

Bestellungen aus dem Webshop von Mark.One erscheinen als Abholung oder Lieferung in derselben Liste, die auch die Filiale sieht. Kundinnen und Kunden bestellen online und holen Brot und Gebäck in der Filiale ab, ohne Schlange zu stehen. Mehr dazu auf der Seite Webshop und Online-Vorbestellung.

Gutscheine, Kundenkarten und Treuepässe

Gutscheine, Kundenkarten und Treuepässe teilen sich in Mark.One ein gemeinsames Kartenobjekt. Dieselbe Karte kann deshalb als Gutschein, Kundenkarte oder Treuepass dienen und lässt sich als Wallet-Pass auf das Smartphone übertragen.

Gutscheine und Wertkarten gibt Mark.One mit QR-Code in deinem eigenen Design aus. An der Kasse wird die Karte gescannt und als Zahlungsart verwendet. Aufladen lassen sich Gutscheine nur, wenn die Kasse online ist.

Auf welchen Geräten läuft die Kasse?

Die Kasse von Mark.One läuft auf Windows, auf Android einschließlich Sunmi-Geräten, auf Tablets und auf iOS. Mark.One ist eine Cloud-Software: Einen Server im Betrieb gibt es nicht, das Büro arbeitet im Browser, und die Daten liegen in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main.

Für die Wahl der Geräte an der Theke ist ein Punkt wichtig: Waagen lassen sich bei Mark.One nur an Android-Kassen anschließen. Wer an der Theke Brot oder Kuchen nach Gewicht verkauft, plant dort deshalb eine Android-Kasse ein.

Welche Kartenterminals, Waagen und Bondrucker unterstützt Mark.One?

Die Kasse von Mark.One unterstützt Kartenterminals über ZVT, hobex und Worldline, Bondrucker mit ESC/POS über das Netzwerk sowie Waagen von Mettler Toledo und GRAM. Dazu kommen Kassenlade, Kundendisplay, Bargeldautomat und Barcodescanner.

GerätWas die Kasse von Mark.One unterstützt
Kartenterminal ZVT über das Netzwerk (TCP), hobex (auch im Browser), Worldline (TIM)
BondruckerESC/POS über das Netzwerk (TCP-Port 9100)
WaageMettler Toledo (Ariva) und GRAM, nur an Android-Kassen über USB-Seriell
Weitere GeräteKassenlade, Kundendisplay, Bargeldautomat, Barcodescanner

Weitere Zahlungsanbieter wie Nexi, PayTec, TeleCash, card complete, Global Payments, PAYONE, BÄKO Pay und Softpay stehen auf der Seite Schnittstellen und REST-API. Ob deine vorhandenen Terminals, Drucker und Waagen weiterlaufen können, hängt von Modell und Protokoll ab. Mark.One prüft die vorhandene Kassenhardware im ersten Schritt der Planung; bring die Modellbezeichnungen am besten gleich zur Vorstellung von Mark.One mit.

Tagesabschluss und Kassenbuch

Beim Tagesabschluss vergleicht die Kasse von Mark.One Soll und Ist für Bargeld, Karte, Gutscheine und Trinkgeld und weist Stornos und Umsatzsteuer aus. Die Barbewegungen der Filiale landen im Kassenbuch, der Abschluss steht ohne Export im Büro.

Bleiben Bons oder Kassenbucheinträge ohne Abschluss, etwa weil eine Filiale am Abend den Abschluss vergessen hat, schließt eine Nachtroutine von Mark.One sie nachträglich ab. Den Kassen-Tagesbericht erstellt Mark.One als Automatisierung, der Kassenbuchexport läuft automatisch, und für die Abgabe der Barumsätze an Sammelstellen gibt es ein Depositmanagement. In Deutschland übergibt Mark.One den Kassenabschluss über fiskaly im Format DSFinV-K.

Was passiert, wenn die Signatur ausfällt oder das Internet weg ist?

Das hängt vom Land ab. In Österreich speichert und druckt die Kasse von Mark.One einen Bon auch dann, wenn die Signatureinheit nicht erreichbar ist, und signiert ihn später nach. In Deutschland gibt es in Mark.One keine Offline-Bons und keine nachträgliche Signatur. Wie sich die Kasse bei einem längeren Internetausfall in deinen Filialen verhält, klärst du am besten vor dem Start in der Vorstellung.

In Österreich kennzeichnet die Kasse von Mark.One einen Bon ohne Signatur und sammelt ihn unter „Offline Bons“; mit „Alle Bons reparieren“ werden diese Bons nachsigniert, sobald die Signatureinrichtung wieder erreichbar ist.

In Deutschland läuft die Signatur jedes Bons der Kasse von Mark.One über die TSE von fiskaly; Offline-Bons und eine nachträgliche Signatur gibt es dort nicht. Wie deine Filialen mit einem Ausfall von Internet oder TSE umgehen, besprichst du vor dem Start mit Mark.One und deiner Steuerberatung.

Mark.One ist eine Cloud-Software, und einige Funktionen der Kasse brauchen immer eine Verbindung: Gutscheine lassen sich nur online aufladen, und eine geänderte Serienbestellung kann die Filiale nur online speichern. In einer Vorstellung von Mark.One siehst du, wie sich die Kasse in deinem Land und auf deinen Geräten bei einem Ausfall verhält.

Wie erfüllt die Kasse die Kassengesetze in Österreich, Deutschland und der Schweiz?

In Österreich und Deutschland bindet Mark.One die vorgeschriebene Signatur über den Fiskalisierungsdienst fiskaly an: in Österreich nach der Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV), in Deutschland mit einer TSE nach der Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). In der Schweiz arbeitet die Kasse von Mark.One ohne Fiskalisierungsdienst, weil dort keine Fiskalisierungspflicht für Kassen besteht.

LandVorgabeSo setzt Mark.One sie umMehr dazu
Österreich RKSV Signatur über fiskaly, Startbeleg und Monatsbelege in der Bonhistorie, DEP7-Export automatisch jedes Quartal (1.1., 1.4., 1.7., 1.10.) Registrierkasse für Bäckereien
Deutschland KassenSichV und § 146a AO TSE über fiskaly, Kassenabschluss im Format DSFinV-K, Meldung der Kasse über die Meldepflicht-Schnittstelle von fiskaly Bäckereisoftware für Deutschland
Schweiz keine Fiskalisierungspflicht für Kassen kein Fiskalisierungsdienst nötig Bäckereisoftware für die Schweiz

Quellen, Stand Oktober 2026: RKSV im Rechtsinformationssystem des Bundes, KassenSichV und § 146a Abgabenordnung. Diese Übersicht ersetzt keine Beratung durch deine Steuerberaterin oder deinen Steuerberater.

Zusammenspiel mit anderen Modulen

Die Kasse von Mark.One arbeitet mit denselben Daten wie alle anderen Module, deshalb braucht es zwischen Theke, Büro und Backstube keine Exporte:

Häufige Fragen zum Kassensystem

Ist die Kasse von Mark.One RKSV-konform?

Ja. Die Kasse von Mark.One signiert in Österreich die Bons nach der Registrierkassensicherheitsverordnung (RKSV) über den Fiskalisierungsdienst fiskaly. Startbeleg und Monatsbelege erscheinen in der Bonhistorie, und den DEP7-Export erstellt Mark.One automatisch jedes Quartal. Details stehen auf der Seite Registrierkasse für Bäckereien.

Wie erfüllt die Kasse von Mark.One die TSE-Pflicht in Deutschland?

In Deutschland sichert die Kasse von Mark.One die Bons mit einer TSE nach der KassenSichV, angebunden über den Dienst fiskaly. Den Kassenabschluss übergibt Mark.One im Format DSFinV-K, und die Meldung der Kasse läuft über die Meldepflicht-Schnittstelle von fiskaly. Mehr dazu steht auf der Seite Bäckereisoftware für Deutschland.

Was passiert, wenn an der Kasse von Mark.One Internet oder Signatur ausfallen?

In Österreich speichert und druckt die Kasse von Mark.One den Bon auch bei ausgefallener Signatureinheit, kennzeichnet ihn und signiert ihn später über „Offline Bons“ nach. In Deutschland gibt es in Mark.One keine Offline-Bons und keine nachträgliche Signatur. Wie sich die Kasse in deinen Filialen bei einem Internetausfall verhält, zeigt dir Mark.One am besten in einer persönlichen Vorstellung.

Welche Kartenterminals funktionieren mit der Kasse von Mark.One?

Die Kasse von Mark.One bindet Kartenterminals über das Protokoll ZVT im Netzwerk, über hobex und über Worldline (TIM) an. Weitere Zahlungsanbieter wie Nexi, PayTec, TeleCash, card complete, Global Payments, PAYONE, BÄKO Pay und Softpay stehen auf der Seite Schnittstellen und REST-API. Ob dein vorhandenes Terminal passt, klärt Mark.One vor dem Umstieg anhand von Modell und Anbieter.

Kann ich an die Kasse von Mark.One eine Waage anschließen?

Ja, an Android-Kassen: Mark.One bindet Waagen von Mettler Toledo (Ariva) und GRAM über USB-Seriell an, gewogene Artikel kommen mit ihrem Gewicht direkt auf den Bon. An Windows- und iOS-Kassen gibt es keine Waagenanbindung. Wer an der Theke nach Gewicht verkauft, plant dort deshalb eine Android-Kasse ein.

Wie trennt die Kasse von Mark.One Verzehr im Haus und zum Mitnehmen?

Die Kasse von Mark.One unterscheidet je Bonzeile zwischen „ToGo“ und „Inhouse Verzehr“, die Auswahl bestimmt Preisliste und Steuersatz. Mit der „Hier oder Mitnehmen Abfrage“ fragt die Kasse beim Bezahlen nach, damit im Bäckerei-Café der richtige Satz gebucht wird; für Österreich kennt Mark.One auch den Steuersatz von 4,9 %. Welcher Satz für welchen Artikel gilt, legst du mit deiner Steuerberatung fest.

Gibt es bei Mark.One eine Self-Checkout-Kasse?

Ja. Eine Kasse von Mark.One lässt sich als Self-Checkout-Kasse einrichten: Kundinnen und Kunden wählen Artikel über Kategorien, Suche oder Scanner, sehen ihren Warenkorb unter „Meine Bestellung“ und bezahlen mit den freigegebenen Zahlungsarten. Über die Taste „Hilfe“ geht eine Nachricht an die anderen Kassen der Filiale.

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